Donnerstag, 30. Mai 2013

San Franciscos Nord-Osten

Nachdem wir ja gestern so im Verkehr fest gesteckt haben, sind wir heute lieber mit Öffi's und zu Fuß unterwegs gewesen. San Francisco ist gar nicht so groß, wie man meint (San Jose nebenan seit etwa 5 mal größer und Los Angeles etwa 15 mal größer laut unserem Gastgeber, SF sei nur einfach viel berühmter), jedenfalls ist es eine gute Idee für Gesundheit, Umwelt und Geldbeutel das Auto zu lassen, wo es ist.
Wir haben uns natürlich alles angesehen (und ausprobiert), was man als Touri in San Francisco so gesehen und gemacht haben muss. Wir sind zur Fishermans Wharf und Pier 39, sind Cable Car gefahren, haben Alcatraz und die Golden Gate Bridge mit und ohne Nebel bewundert, sind durch Chinatown gewandelt und haben uns die Serpentinen der Lombard Street angeschaut.
Für morgen steht dann der Golden Gate Park (mit Japanischem Teegarten und Academy of Science) sowie ein Ausflug über die Golden Gate Bridge nach Norden an. Der letzte volle Tag in den USA.

Letzte Station: San Francisco

Santa Cruz
Da wir ja den Küstenstreifen am Pacific Coast Highway No 1 bereits größtenteils abgefahren sind, haben wir uns für den "schnellen Weg" über die 101 mit Umweg über Santa Cruz entschieden.
Die letzte "langweilige" Autobahn... Was mich vor allem beeindruckt hat: Die schier ENDLOSEN Wein-Felder und quasi direkt daneben, am Fluss ein Öl-Feld...
Santa Cruz ist (abgesehen davon, dass es im Winter, wenn die Wellen toll sind, ein Surfer-Paradies ist) eher unspektakulär. Die Fahrt nach San Francisco dagegen war eher stressig. Wir hatten sehr viel Verkehr und standen schier ewig im Stau! Wir waren sehr froh, als wir endlich die Wohnung unserer Gastgeber im Mission District gefunden hatten und das Auto in der Garage selbiger gut untergebracht war. Zuletzt waren wir noch Essen - Kolumbianisch nach "Großmutters Rezept". Es war großartig!!! Der Mission District ist zwar leicht heruntergekommen, aber voll von schnuckeligen, viktorianischen Häusern, Restaurants und Lädchen aus allen Herren Ländern und Kulturen! @ Britta - unbedingt mindestens einen halben Tag einplanen!!! Es gibt sooooooooooooo viel zu entdecken hier :D

Big Sur


Endlich wieder mal Blog schreiben :) Wir waren in den letzten Tagen Abends irgendwie immer im Otter Rock Cafe Essen bei Live Musik oder anderweitig beschäftigt.
Unser letzter Tagesausflug von Morro Bay aus ging jedenfalls nach Big Sur. Überhaupt ist die Küste Californiens meiner bescheidenen Meinung ab dem Julia Pfeiffer Burns State Park nach Norden richtig schön. Man kann dort ganz toll wandern und Wasserfälle gucken und die Küste ist rau und wild.
Leider ist dann eine Nebelbank rein gezogen, so dass wir Monterey nicht mehr anschauen konnten.

Montag, 27. Mai 2013

Santa Barbara

Gestern sind wir bei allerbestem Wetter nach Santa barbara gefahren, dem Ort für die Schönen und Reichen. Die Dichte an Benz, Porsche und Co war auch recht hoch. Aber das Städchen ist schick (obwohl eine große Stadt) und die Küste ruhig, wegen der vorgelagerten Inseln.
Es gab einen Kunstmarkt am Meer, wir waren auf der Stearns Wharf und in Downtown. Ein gemütlicher Tagesausflug mit Sonnenbrand-Charakter ;)

Es geht wieder :)

Morro Bay
Nachdem ich mich ausgiebig von meiner Seekrenkheit erholen mußte, kann ich nun endlich ein paar entsprechende Bilder posten. Martina war nachmittags alleine unterwegs da ich leider K.O. war. Alles in Allem ein ruhiger Tag an der Küste.

Samstag, 25. Mai 2013

Eins steht fest...

... Ich bin nicht Seefest! Dafür ist Martina die geborene See-Bärin. Ich schlafe jetzt erstmal meine Seekrankheit aus. Mahlzeit ;)

Pazifikküste

California Sealion in Morro Bay
Nachdem wir heute eine Whale Watching-Tour für morgen früh gebucht haben, sind wir die Küsten gen Norden gefahren, da wir von einer See-Elefanten Kolonie gehört haben. Und tatsächlich, an 2 Stränden etwas nördlich von Cambria tummelten sich während ihrer Häutung einige Jungbullen, Kühe und Kälber! Großartig, diese Tiere in ihrer natürlichen umgebung zu erleben und nicht im Zoo!
Wir sind dann gemütlich über San Simeon und Cambria wieder zurück gefahren undhaben hier und da mal gestoppt - und sind dabei fast zufällig über unseren ersten Seeotter gestolpert :D
Außerdem nutzen einige hervorragend gute Kite-Surfer den kräftigen Wind und springen auf den Wellen herum. Heute Abend gibt es - wie gestern auch schon - Live Musik in der Otter Rock Bar.

Ach ja - und für Britta: Also bis dato ist Califonien vor allem eins: kalt und windig und voller Hügel mit trockenem Gras. :)

Von Three Rivers nach Morro Bay

Die bisher uninteressanteste Wegstrecke - wenn man die Anzahl der gemachten Fotos betrachtet. 0! :)
Kaum angekommen, haben wir bei einer extrem steifen Briese erst einmal die "Bay" erkundet - und im Hafen wimmelt es von "Harbour Seals". Die machen Lärm, so dass man es bis in unser Inn hört.
Leider ist es heute (und bleibt auch) nur um die 16°C kühl bei mehr oder weniger frischem Wind. Wir können uns also die Bikini-Streifen abschminken. Dafür haben wir die Softshell-Jacken wieder raus gekramt und uns eine Kofferwaage gekauft. Und bei der Gelegenheit gleich noch einen Ort weiter südlich besichtigt (Arroyo Grande oder so ähnlich).

Was der Baum schon alles gesehen hat?

Wir waren im Sequoia Nationalpark! Eine sehr gewundene Straße führt in engen Serpentinen auf fast 2500m hoch und läßt einen näher heran rücken an die zweitgrößte, zusammenhängende Wildnis der USA, durch die keine Straße führt! Es gibt jede Menge unberührter Natur und natürlich in mehreren Hainen (Groves) die einfach unfassbar riesigen und großen Sequoia Bäume. Wir haben sowohl den vom Volumen her größten Baum der Welt gesehen, als auch den vom Basisumfang her größten Baum.
Außerdem waren wir in der Chrystal Cave (auch super interessant, aber die kleine Wanderung runter, bzw. rauf, war eigentlich noch viel interessanter.
Man hatte uns auch mehrfach vor der "sehr aktiven Bärenpopulation" gewarnt. Man darf kein Essen (oder Lotion oder andere, duftende Dinge) im Wagen lassen, die Bären drücken einem einfach die Windschutzscheibe ein und reißen die Sitze raus um zu gucken, was da so schön im Kofferraum duftet... Und tatsächlich haben wir an 2 Stellen Schwarzbären einfach so auf den Wiesen sitzen und Gras fressen sehen.
Wir sind die komplette Strecke bis zum Kings Canyon durch gefahren und dann außen herum wieder zurück und sind durch schnuckelige kleine Orte gegondelt - traumhaft! Bis jetzt der schönste Ort in Californien.

Mittwoch, 22. Mai 2013

Kleine Straßen

Heute sind wir weiter von Ridgecrest nach Three Rivers gefahren, wo wir morgen in den Sequoia National Park starten werden. Unser Navi hat uns quer durch den Sequoia National Forest geschickt, auf vielen kleinen, gewundenen Landsträßchen und durch teilweise völlig verlassene, teilweise sehr hübsche Örtchen geführt.
Endlich gab es wieder etwas Grün zu sehen - sehr entspannend für die Augen. In Three Rivers ist es gemischt, die Hügel sind sehr trocken, am Wasser ist es grün. Eigentlich ganz passend. Es herrscht immer noch Hitze (91°F) und wir sind in unserem Inn erst einmal an den Fluss runter gegangen, unsere neuen Gummischuhe ausprobieren, und anschließend haben wir uns in den Pool geschmissen.
Morgen geht es wieder auf gut 2000m hoch *g* Da wird es dann vermutlich nicht mehr so warm sein ;)

Dienstag, 21. Mai 2013

Kleines Special

Es gibt ein paar Bilder, die uns immer an bestimmte Leute erinnert haben. Daher hier ein Post mit Fotos "nur für Dich" :)

Tal des Todes

Heute sind wir von Las Vegas aufgebrochen in das Tal des Todes! Es war vor allem eines: HEISS! Wir haben die dreistellige Marke geknackt! Aber der Himmel!!! Ich habe noch nie so ein tolles blau gesehen. Es gab nicht mal Kondensstreifen.Es ist schon krass, dass es im Death Valley so gut wie nie regnet. Es gibt trotzdem Wasser - aber das ist ekelig salzig. Ich hab's probiert ;)
4,5 Liter Wasser in wenigen Stunden pro Nase und der Schock jedesmal, wenn man aus dem Auto aussteigt... unglaublich. Wir waren am tiefsten Punkt der USA (85m unter dem Meeresspiegel) und sind kurz darauf wieder über >1000m hohe Pässe gefahren. Die Weiterfahrt nach Ridgecrest war dann wieder mal extrem langweilig und eintönig... stundenlang geradeaus durch Wüste!
Für morgen steht die Weiterfahrt nach Three Rivers an, um dort den Sequoia Nationalpark zu besuchen (statt Yosemite - wir wollen baldmöglichst an die Küste und ins Grüne). Last but not Least haben wir gerade in Morro Bay ein Zimmer für 5 Nächte gebucht - die letzte Station vor San Francisco :)

Der Sündenpfuhl

Las Vegas ist laut... und voll! :) Wir haben uns auf dem Strip die Füße platt gelaufen, ich habe immerhin 3$ an einem Einarmigen Banditen verloren und wir haben uns die Cirque du Soleil Show "Zumanity" im New York, New York angeschaut. Großartig!!! Überall wird man beschallt und bequatscht - es ist schon irgendwie faszinierend, aber wir sind froh, wenn wir wieder in der Ruhe der Natur eintauchen können ;)



Kurzer Streckenüberblick

Hier ein kurzer Überblick der Strecken, die wir bis dato gefahren sind:


Montag, 20. Mai 2013

Von Arizona nach Nevada


Gestern sind wir von Arizona aus nach Nevada aufgebrochen. Da wir kein Internet hatten, konnten wir bis Flagstaff kein Zimmer vorbuchen - das haben wir dann noch schnell von einem Mc Donalds aus nachgeholt. Das Quartier für die Nacht wird das etwas ältere, aber dafür mitten auf dem Las Vegas Strip befindliche "The Quad"! Wir wohnen im 18ten Stock, direkt unter dem Penthouse.
Aus dem Weg dorthin kreuzte ein Schild in Williams unseren Weg: "Bearizona" Da wir echte Tier-Fans sind, wollten wir uns das ansehen. Es gab alle möglichen, lokal vorkommenden Tiere im Safaripark zum selbst-durchfahren und eine schöne Greifvogel-Show.

Die weitere Fahrt durch Arizona war erneut geprägt durch Wüste - und noch mehr Wüste mit Sandteufeln - und endlose Wüste. Bis zum Lake Mead und dem Hoover Dam! Danach gibt es noch mehr Wüste, nur felsiger ;)
In Las Vegas traf uns dann in mehrfacher Hinsicht der Schlag: 94°F (gute 35°C), sich drängelnde Menschenmassen, überall dröhnt es aus den Lautsprechern und überall blinkt es.
Für morgen haben wir uns noch günstige Plätze für die Cirque du Soleil-Show "Zumanity" organisiert! Wir sind schon sehr gespannt!
(Für mehr Fotos bitte den Titel des Posts anklicken!)

Sonntag, 19. Mai 2013

Grand Canyon - Rundflug

Zweiter Tag am Grand Canyon: Es ging in die Lüfte. Es war sehr viel kälter als am Vortag und auch wieder um einiges windiger. Nichts desto trotz sind wir pünklich zur Sicherheitseinweisung am Flughafen in Tusayan aufgeschlagen und haben uns mit 3 weitern Passagieren in einen kleinen Heli gewagt.
Ich sage Euch, wir hätten uns einen anderen Tag aussuchen sollen *g* Obwohl ich zur Sicherheit eine Reisetablette geschluckt hatte, war mir quasi sofort schlecht nach dem Abheben und das hat sich dann leider auch für den Rest des Tages gehalten. Martinas Kommentar dazu: "Ich könnte gleich noch mal!!!"
Aber der Eindruck aus der Luft ist nicht zu ersetzen! Der Ausblick war großartig und die Gewaltigkeit des Canyons wird einem noch viel mehr bewußt, wenn man eine Meile hoch darüber schwebt (mit "Ach sprach Zaratruska" auf den Ohren). Aber seht selbst...
(Bitte auf den Titel des Posts klicken um Fotos an zu schauen!)

Grand Canyon

Schließlich waren wir am zweiten, großen Ziel unserer Reise angekommen: Dem Grand Canyon! Wir haben uns einen Tag Zeit gekommen, ihn selbst zu erkunden und auch einen Termin für einen Helikopter-Rundflug am Folgetag ausgemacht. Teuer, aber lohnt sich hoffentlich.
Grand Canyon läßt sich mit den Sinnen kaum erfassen! Über 450 Flusskilometer lang und alleine die andere Kante (wir waren am "South Rim") ist gut 13 km weit weg. Daher wirkt auch immer alles ein bisschen diesig - das ist einfach Luft ;)
Martina war ganz aus dem Häuschen. Ich habe keine Ahnung, wie viele Fotos wir gemacht haben, aber hier sehr ihr eine kleine Auswahl!
(Bitte auf den Titel des Posts klicken um Fotos an zu schauen!)

Auf nach Arizona

Nach dem Besuch im Zion Nationalpark sind wir weiter gefahren nach Arizona, um auch Martinas Lebenstraum zu erfüllen - ein Besuch am Grand Canyon!
Wir wollten einen KLEINEN Abstecher über Page und Lake Powell machen. Leider ist jedoch die Route 89 nach Süden nach einem Erdrutsch völlig verworfen und zerstört worden, so dass wir gut 100 Meilen Umweg in Kauf nehmen mußten - so viele Straßen durch die Wüste gibt's ja nicht. Ich sage Euch: Arizona ist wirklich Wüste, inkl. Sanddünen zwischen den Felsen und den klassischen, herumkullernden, toten Gebüschen. Und der Wind ist nicht nur Wind - es herrschte ein Sturm par Excellence...
 Demnach gibt es auch nur ein paar wenige Fotos von der Strecke und dem Lake Powell.
(Bitte auf den Titel des Posts klicken um die Bilder an zu schauen!)

Zion

Wir waren leider ein paar Tage ohne Internet (scheinbar ist das in Arizona schwieriger als in andern Bundesstaaten *g*), darum gibt es jetzt ein paar kurze Post's hintereinander ohne Strecken - die muss ich nachreichen.
Wie also im letzten Post angekündigt waren wir am Bryce Canyon ausreiten. Und wie sagte Martina so schön? "Manche Dinge muss man gemacht haben, um zu wissen, dass man sie nie wieder macht!". Obwohl wir dnen ersten Ritt dem Morgens gebucht hatten, waren gut 10 Nicht-Reitende Touristen in Jeans und Jogginghosen und mit Umhängetaschen und Rucksäcken am Paddock angekommen, wo 15 so mittelprächtige Pferde bereits gesattelt in der Sonne angebunden warteten.
Wir bekamen jeder ein Pferd vorgesetzt, wurden rauf befördert und wackelten anschließend 1,5 Stunden im Schritt hintereinander her. Gut, am Ende bekam jeder noch ein schönes Foto von sich mit seinem Zossen - und die Pferde sind super Babysitter für Touristen - aber wir ziehen definitiv Cattlework in Wyoming vor!!!

Danach ging es in den Zion Nationalpark. Und was soll ich sagen - es war großartig! Für mich persönlich der großartigste Nationalpark bisher! Wir sind von Osten eingefahren, durch einen langen Tunnel durch den Mt. Carmel, haben dann außerhalb geparkt und sind mit dem Shuttlebus wieder rein gefahren (in den Canyon an sich kommt man sowieso nur per Bus, da darf man mit dem eigenen Auto garnicht rein).
Steile Wände außen rum, aus denen Wasser sprudelt, in der Mitte der reich bewachsene Virgin River - da machte und auch die Temperatur von 34°C nichts aus! Wir waren bis Abends wandern und ich glaube auch Martina hat's sehr genossen ;)
(Bitte auf den Titel des Posts klicken um Fotos an zu schauen!)

Dienstag, 14. Mai 2013

Bryce Canyon

Blühende Kakteen
Endlich aus Salt Lake City raus - wenn auch einige Meilen über Interstate. Als wir auf den Highway abgebogen sind, haben wir dann auch das gesehen, mit dem man als Ausländer Utah verbindet - rote Felsen :)
Es ist seit Salt Lake City knackig warm (zwischen 80 und 90 °F, keine Ahnung, wieviel das in °C ist) und sobald man aus dem klimatisierten Auto aussteigt trifft einen fast der Schlag. Wir versuchen daher im Auto nicht ZU sehr herunter zu kühlen.
Da wir schon sehr früh in unserem Bryce Canyon Western Resort angekommen sind, haben wir uns gleich noch einmal auf den Weg hinein gemacht. Und das war gut so, denn nach 1,5 Stunden hatten wir im Grunde alles gesehen, was es zu sehen gibt... Wenn man nicht unbedingt bei Hitze in den Canyon hinab steigen oder an seinem Rand wandern möchte (übrigens: NICHT für Höhenängstliche Leute wie mich geeignet), bleiben nur die paar Aussichtspunkte, die man mit dem Auto anfahren kann. Wir sind dann trotzdem immer noch ein paar hundert Meter die Trails entlang.
Für morgen früh haben wir einen 1,5 Stunden Ritt an den Canyon-Rand gebucht und danach machen wir uns dann auf in den Zion Nationalpark. Auf den bin ich ja besonders gespannt!!!

(Bitte auf den Titel des Posts klicken um weitere Fotos an zu schauen!

Wir verlassen Wyoming - Utah wir kommen


Nach mehr als einer Woche in diesem kargen, jedoch auch wunderschönen Staat sind wir gestern vom kleinen Western-Städtchen Jackson aus nach Süden gefahren. Ich muss sagen, das war bisher die allerschönste Strecke! Mit jedem Kilometer hat man den Frühling mehr und mehr gesehen. Das Tal, durch das man fährt, ist weit und grün, umgeben von Bergen mit Schnee-Spitzen. Schließlich erreicht man den Logan Canyon - einer der Höhepunkte (aus Autofahrer-Sicht gesehen). Blühende, grüne Alleen mit Weiden umgeben von hohen Felsen - ein Traum! Logan selbst scheint auch ein wunderschönes Plätzchen zu sein. Wenn ich mir (bisher) einen Ort in den USA aussuchen müßte, von der Landschaft her würde ich sofort Logan wählen!

Weiter ging es, ein kleines Stück durch Idaho, am türkisen Bear Lake vorbei und nach Utah. Das letzte Stück nach Salt Lake City war dann Interstate und - ganz ehrlich? - das Stück war nicht besonders schön. Das Tal, in dem Salt Lake City liegt, ist von oben bis unten zugebaut und es gibt so überhaupt garnichts zu sehen. Unser Hotel dort war leider recht günstig - sowohl vom Preis, als auch von der Lage an der Interstate. Man hätte die Nacht jedem Auto einzeln winken können ;)
Wir sind dann noch mal raus gefahren an den großen Salzsee (wo uns unter Anderem eine echte, kleine Klapperschlange begegnet ist)! Nur bis zum Sonnenuntergang zu warten war uns dann doch zu spät.







Eine junge Klapperschlange kreuzt unseren Weg

Montag, 13. Mai 2013

Weite Wege

Ich schulde Euch noch die Strecke, die wir vorgestern gefahren sind:



Die Strecken von gestern und heute sowie Fotos für 2 Tage gibt's dann wieder heute Abend, wenn wir in Panguitch sind - da bleiben wir dann auch wieder mal 2 Nächte :)

Sonntag, 12. Mai 2013

Durch den Süd-Loop des Yellowstone nach Jackson

Das Old Faithful Inn
Heute sind wir einmal um den Süd-Ring des Yellowstone herum gefahren und haben so ungefähr jedes Wasserloch mitgenommen ;) Wir haben viele Bisons gesehen und heute sogar einen Kojoten! Kaum aus dem Grand Teton Nationalpark (sehen aus wie die Alpen) südlich des Yellowstone wieder heraus, haben wir auch "Elk" (= Wapiti-Hirsche) gesehen.
Heute Abend sind wir das erste Mal "auf Risiko" gegangen und hatten nichts vorgebucht. Zufällig haben wir jedoch ein klasse Motel gefunden und sind dann auch noch zufällig in eine spitzenmäßige Grill/Bar mit Live-Musik hinein gestolpert und haben großartige Kobe-Rind-Burger geschlemmt! Jackson ist echt schnuckelig - Fotos gibt es morgen.
Old Faithful ruht noch

Da nicht mehr :)

Der Kojote



Matsch-Geysir

(Nicht Chuck...) Norris Geysir Basin

Ja, wir waren auch kurz Wandern

Am Yellowstone Canyon

Der Yellowstone Wasserfall

Elk (Wapiti)

Grand Tetons (Alpen?)

Auf zum Yellowstone

Ein Hinweis in unserem Zimmer in Cody :)
Gestern ging es von Cody aus in den Yellowstone Nationalpark hinein bis zum Old Faithful Inn, wo wir glücklicherweise kurzfristig noch ein Zimmer ergattern konnten. Auf dem Weg gab es natürlich sehr viel zu sehen - unter Anderem Bisons, jede Menge Geysiere - und der erste Grizzlybär! :D
Leider gab es kein Internet im Old Faithful Inn, dafür aber faszinierende Architektur komplett aus Holz.


Einfahrt zum Osteingang des Yellowstone

Geysir

Auf dem Pass war es noch total zugefroren

Der Grizzly

Das Old Faithful Inn von Innen

Der Beweis: Wir waren da! :) Am Castle Geysir

Glasklares Wasser

Mittelpunkt - unendliche Tiefen