Samstag, 1. Juni 2013

Ein halber letzter Tag... in den Muir Woods

Abflugzeit! Nach dem Ein- und Umpacken und gefühlten dreihundert mal zur Sicherheit nachwiegen, haben wir uns doch noch einmal aufgerafft und sind über die Golden Gate in die Muir Woods nördlich von San Francisco gefahren. Dabei haben wir die Stadt noch einmal durchquert und sind am Dolores Park und an der Dolores Mission vorbei gekommen und die Dolores Street entlang gefahren. Leider gibt es keine Fotos, aber falls mal jemand dahin kommt: UNBEDINGT ANSCHAUEN!!!
Die Muir Woods waren dann wunderschön, die Gegend nördlich ist grün, das Wetter war uns dank gutem Karma bis zur letzten Sekunde gewogen - wir hatten angenehme 24°C und leichte Briese.
Jetzt sitzen wir am Flughafen, haben unser Gepäck schon aufgegeben und warten auf das Boarding!
Bis die Tage in Deutschland - und vielleicht bis bald USA?

Der Vorletzte Tag...

 
Gestern sind wir noch in den Golden Gate Park gefahren, haben uns den Japanese Tea Garden angeschaut und sind einmal um den nahegelegenen See gewandelt. Der Park ist riesig, aber leider auch durchzogen und umgeben von vielen großen Straßen.
Im Japanischen Garten habe ich mir ein paar schöne Ideen geholt - für wenn ich mal nen eigenen Garten habe ;) Dann haben wir uns noch Karten für die Donnerstag-Abendliche Veranstaltung der California Academy of Science organisiert, wo man bei Live-Musik lokaler DJs, Impro-Theater, Getränken und Snacks für knapp ein Drittel vom Preis 4 Stunden genießen kann! Anschließend sind wir wieder zu unserer Unterkunft, haben das Auto geholt und sind auf die andere Seite der Golden Gate Brücke gefahren, um die obligatorischen Fotos von Brücke und Skyline zu machen. Und der Abend in der Academy hat sich definitiv auch sehr gelohnt - vor allem der Dschungel und das Aquarium!

Donnerstag, 30. Mai 2013

San Franciscos Nord-Osten

Nachdem wir ja gestern so im Verkehr fest gesteckt haben, sind wir heute lieber mit Öffi's und zu Fuß unterwegs gewesen. San Francisco ist gar nicht so groß, wie man meint (San Jose nebenan seit etwa 5 mal größer und Los Angeles etwa 15 mal größer laut unserem Gastgeber, SF sei nur einfach viel berühmter), jedenfalls ist es eine gute Idee für Gesundheit, Umwelt und Geldbeutel das Auto zu lassen, wo es ist.
Wir haben uns natürlich alles angesehen (und ausprobiert), was man als Touri in San Francisco so gesehen und gemacht haben muss. Wir sind zur Fishermans Wharf und Pier 39, sind Cable Car gefahren, haben Alcatraz und die Golden Gate Bridge mit und ohne Nebel bewundert, sind durch Chinatown gewandelt und haben uns die Serpentinen der Lombard Street angeschaut.
Für morgen steht dann der Golden Gate Park (mit Japanischem Teegarten und Academy of Science) sowie ein Ausflug über die Golden Gate Bridge nach Norden an. Der letzte volle Tag in den USA.

Letzte Station: San Francisco

Santa Cruz
Da wir ja den Küstenstreifen am Pacific Coast Highway No 1 bereits größtenteils abgefahren sind, haben wir uns für den "schnellen Weg" über die 101 mit Umweg über Santa Cruz entschieden.
Die letzte "langweilige" Autobahn... Was mich vor allem beeindruckt hat: Die schier ENDLOSEN Wein-Felder und quasi direkt daneben, am Fluss ein Öl-Feld...
Santa Cruz ist (abgesehen davon, dass es im Winter, wenn die Wellen toll sind, ein Surfer-Paradies ist) eher unspektakulär. Die Fahrt nach San Francisco dagegen war eher stressig. Wir hatten sehr viel Verkehr und standen schier ewig im Stau! Wir waren sehr froh, als wir endlich die Wohnung unserer Gastgeber im Mission District gefunden hatten und das Auto in der Garage selbiger gut untergebracht war. Zuletzt waren wir noch Essen - Kolumbianisch nach "Großmutters Rezept". Es war großartig!!! Der Mission District ist zwar leicht heruntergekommen, aber voll von schnuckeligen, viktorianischen Häusern, Restaurants und Lädchen aus allen Herren Ländern und Kulturen! @ Britta - unbedingt mindestens einen halben Tag einplanen!!! Es gibt sooooooooooooo viel zu entdecken hier :D

Big Sur


Endlich wieder mal Blog schreiben :) Wir waren in den letzten Tagen Abends irgendwie immer im Otter Rock Cafe Essen bei Live Musik oder anderweitig beschäftigt.
Unser letzter Tagesausflug von Morro Bay aus ging jedenfalls nach Big Sur. Überhaupt ist die Küste Californiens meiner bescheidenen Meinung ab dem Julia Pfeiffer Burns State Park nach Norden richtig schön. Man kann dort ganz toll wandern und Wasserfälle gucken und die Küste ist rau und wild.
Leider ist dann eine Nebelbank rein gezogen, so dass wir Monterey nicht mehr anschauen konnten.

Montag, 27. Mai 2013

Santa Barbara

Gestern sind wir bei allerbestem Wetter nach Santa barbara gefahren, dem Ort für die Schönen und Reichen. Die Dichte an Benz, Porsche und Co war auch recht hoch. Aber das Städchen ist schick (obwohl eine große Stadt) und die Küste ruhig, wegen der vorgelagerten Inseln.
Es gab einen Kunstmarkt am Meer, wir waren auf der Stearns Wharf und in Downtown. Ein gemütlicher Tagesausflug mit Sonnenbrand-Charakter ;)

Es geht wieder :)

Morro Bay
Nachdem ich mich ausgiebig von meiner Seekrenkheit erholen mußte, kann ich nun endlich ein paar entsprechende Bilder posten. Martina war nachmittags alleine unterwegs da ich leider K.O. war. Alles in Allem ein ruhiger Tag an der Küste.

Samstag, 25. Mai 2013

Eins steht fest...

... Ich bin nicht Seefest! Dafür ist Martina die geborene See-Bärin. Ich schlafe jetzt erstmal meine Seekrankheit aus. Mahlzeit ;)

Pazifikküste

California Sealion in Morro Bay
Nachdem wir heute eine Whale Watching-Tour für morgen früh gebucht haben, sind wir die Küsten gen Norden gefahren, da wir von einer See-Elefanten Kolonie gehört haben. Und tatsächlich, an 2 Stränden etwas nördlich von Cambria tummelten sich während ihrer Häutung einige Jungbullen, Kühe und Kälber! Großartig, diese Tiere in ihrer natürlichen umgebung zu erleben und nicht im Zoo!
Wir sind dann gemütlich über San Simeon und Cambria wieder zurück gefahren undhaben hier und da mal gestoppt - und sind dabei fast zufällig über unseren ersten Seeotter gestolpert :D
Außerdem nutzen einige hervorragend gute Kite-Surfer den kräftigen Wind und springen auf den Wellen herum. Heute Abend gibt es - wie gestern auch schon - Live Musik in der Otter Rock Bar.

Ach ja - und für Britta: Also bis dato ist Califonien vor allem eins: kalt und windig und voller Hügel mit trockenem Gras. :)

Von Three Rivers nach Morro Bay

Die bisher uninteressanteste Wegstrecke - wenn man die Anzahl der gemachten Fotos betrachtet. 0! :)
Kaum angekommen, haben wir bei einer extrem steifen Briese erst einmal die "Bay" erkundet - und im Hafen wimmelt es von "Harbour Seals". Die machen Lärm, so dass man es bis in unser Inn hört.
Leider ist es heute (und bleibt auch) nur um die 16°C kühl bei mehr oder weniger frischem Wind. Wir können uns also die Bikini-Streifen abschminken. Dafür haben wir die Softshell-Jacken wieder raus gekramt und uns eine Kofferwaage gekauft. Und bei der Gelegenheit gleich noch einen Ort weiter südlich besichtigt (Arroyo Grande oder so ähnlich).

Was der Baum schon alles gesehen hat?

Wir waren im Sequoia Nationalpark! Eine sehr gewundene Straße führt in engen Serpentinen auf fast 2500m hoch und läßt einen näher heran rücken an die zweitgrößte, zusammenhängende Wildnis der USA, durch die keine Straße führt! Es gibt jede Menge unberührter Natur und natürlich in mehreren Hainen (Groves) die einfach unfassbar riesigen und großen Sequoia Bäume. Wir haben sowohl den vom Volumen her größten Baum der Welt gesehen, als auch den vom Basisumfang her größten Baum.
Außerdem waren wir in der Chrystal Cave (auch super interessant, aber die kleine Wanderung runter, bzw. rauf, war eigentlich noch viel interessanter.
Man hatte uns auch mehrfach vor der "sehr aktiven Bärenpopulation" gewarnt. Man darf kein Essen (oder Lotion oder andere, duftende Dinge) im Wagen lassen, die Bären drücken einem einfach die Windschutzscheibe ein und reißen die Sitze raus um zu gucken, was da so schön im Kofferraum duftet... Und tatsächlich haben wir an 2 Stellen Schwarzbären einfach so auf den Wiesen sitzen und Gras fressen sehen.
Wir sind die komplette Strecke bis zum Kings Canyon durch gefahren und dann außen herum wieder zurück und sind durch schnuckelige kleine Orte gegondelt - traumhaft! Bis jetzt der schönste Ort in Californien.

Mittwoch, 22. Mai 2013

Kleine Straßen

Heute sind wir weiter von Ridgecrest nach Three Rivers gefahren, wo wir morgen in den Sequoia National Park starten werden. Unser Navi hat uns quer durch den Sequoia National Forest geschickt, auf vielen kleinen, gewundenen Landsträßchen und durch teilweise völlig verlassene, teilweise sehr hübsche Örtchen geführt.
Endlich gab es wieder etwas Grün zu sehen - sehr entspannend für die Augen. In Three Rivers ist es gemischt, die Hügel sind sehr trocken, am Wasser ist es grün. Eigentlich ganz passend. Es herrscht immer noch Hitze (91°F) und wir sind in unserem Inn erst einmal an den Fluss runter gegangen, unsere neuen Gummischuhe ausprobieren, und anschließend haben wir uns in den Pool geschmissen.
Morgen geht es wieder auf gut 2000m hoch *g* Da wird es dann vermutlich nicht mehr so warm sein ;)

Dienstag, 21. Mai 2013

Kleines Special

Es gibt ein paar Bilder, die uns immer an bestimmte Leute erinnert haben. Daher hier ein Post mit Fotos "nur für Dich" :)

Tal des Todes

Heute sind wir von Las Vegas aufgebrochen in das Tal des Todes! Es war vor allem eines: HEISS! Wir haben die dreistellige Marke geknackt! Aber der Himmel!!! Ich habe noch nie so ein tolles blau gesehen. Es gab nicht mal Kondensstreifen.Es ist schon krass, dass es im Death Valley so gut wie nie regnet. Es gibt trotzdem Wasser - aber das ist ekelig salzig. Ich hab's probiert ;)
4,5 Liter Wasser in wenigen Stunden pro Nase und der Schock jedesmal, wenn man aus dem Auto aussteigt... unglaublich. Wir waren am tiefsten Punkt der USA (85m unter dem Meeresspiegel) und sind kurz darauf wieder über >1000m hohe Pässe gefahren. Die Weiterfahrt nach Ridgecrest war dann wieder mal extrem langweilig und eintönig... stundenlang geradeaus durch Wüste!
Für morgen steht die Weiterfahrt nach Three Rivers an, um dort den Sequoia Nationalpark zu besuchen (statt Yosemite - wir wollen baldmöglichst an die Küste und ins Grüne). Last but not Least haben wir gerade in Morro Bay ein Zimmer für 5 Nächte gebucht - die letzte Station vor San Francisco :)

Der Sündenpfuhl

Las Vegas ist laut... und voll! :) Wir haben uns auf dem Strip die Füße platt gelaufen, ich habe immerhin 3$ an einem Einarmigen Banditen verloren und wir haben uns die Cirque du Soleil Show "Zumanity" im New York, New York angeschaut. Großartig!!! Überall wird man beschallt und bequatscht - es ist schon irgendwie faszinierend, aber wir sind froh, wenn wir wieder in der Ruhe der Natur eintauchen können ;)



Kurzer Streckenüberblick

Hier ein kurzer Überblick der Strecken, die wir bis dato gefahren sind:


Montag, 20. Mai 2013

Von Arizona nach Nevada


Gestern sind wir von Arizona aus nach Nevada aufgebrochen. Da wir kein Internet hatten, konnten wir bis Flagstaff kein Zimmer vorbuchen - das haben wir dann noch schnell von einem Mc Donalds aus nachgeholt. Das Quartier für die Nacht wird das etwas ältere, aber dafür mitten auf dem Las Vegas Strip befindliche "The Quad"! Wir wohnen im 18ten Stock, direkt unter dem Penthouse.
Aus dem Weg dorthin kreuzte ein Schild in Williams unseren Weg: "Bearizona" Da wir echte Tier-Fans sind, wollten wir uns das ansehen. Es gab alle möglichen, lokal vorkommenden Tiere im Safaripark zum selbst-durchfahren und eine schöne Greifvogel-Show.

Die weitere Fahrt durch Arizona war erneut geprägt durch Wüste - und noch mehr Wüste mit Sandteufeln - und endlose Wüste. Bis zum Lake Mead und dem Hoover Dam! Danach gibt es noch mehr Wüste, nur felsiger ;)
In Las Vegas traf uns dann in mehrfacher Hinsicht der Schlag: 94°F (gute 35°C), sich drängelnde Menschenmassen, überall dröhnt es aus den Lautsprechern und überall blinkt es.
Für morgen haben wir uns noch günstige Plätze für die Cirque du Soleil-Show "Zumanity" organisiert! Wir sind schon sehr gespannt!
(Für mehr Fotos bitte den Titel des Posts anklicken!)

Sonntag, 19. Mai 2013

Grand Canyon - Rundflug

Zweiter Tag am Grand Canyon: Es ging in die Lüfte. Es war sehr viel kälter als am Vortag und auch wieder um einiges windiger. Nichts desto trotz sind wir pünklich zur Sicherheitseinweisung am Flughafen in Tusayan aufgeschlagen und haben uns mit 3 weitern Passagieren in einen kleinen Heli gewagt.
Ich sage Euch, wir hätten uns einen anderen Tag aussuchen sollen *g* Obwohl ich zur Sicherheit eine Reisetablette geschluckt hatte, war mir quasi sofort schlecht nach dem Abheben und das hat sich dann leider auch für den Rest des Tages gehalten. Martinas Kommentar dazu: "Ich könnte gleich noch mal!!!"
Aber der Eindruck aus der Luft ist nicht zu ersetzen! Der Ausblick war großartig und die Gewaltigkeit des Canyons wird einem noch viel mehr bewußt, wenn man eine Meile hoch darüber schwebt (mit "Ach sprach Zaratruska" auf den Ohren). Aber seht selbst...
(Bitte auf den Titel des Posts klicken um Fotos an zu schauen!)

Grand Canyon

Schließlich waren wir am zweiten, großen Ziel unserer Reise angekommen: Dem Grand Canyon! Wir haben uns einen Tag Zeit gekommen, ihn selbst zu erkunden und auch einen Termin für einen Helikopter-Rundflug am Folgetag ausgemacht. Teuer, aber lohnt sich hoffentlich.
Grand Canyon läßt sich mit den Sinnen kaum erfassen! Über 450 Flusskilometer lang und alleine die andere Kante (wir waren am "South Rim") ist gut 13 km weit weg. Daher wirkt auch immer alles ein bisschen diesig - das ist einfach Luft ;)
Martina war ganz aus dem Häuschen. Ich habe keine Ahnung, wie viele Fotos wir gemacht haben, aber hier sehr ihr eine kleine Auswahl!
(Bitte auf den Titel des Posts klicken um Fotos an zu schauen!)

Auf nach Arizona

Nach dem Besuch im Zion Nationalpark sind wir weiter gefahren nach Arizona, um auch Martinas Lebenstraum zu erfüllen - ein Besuch am Grand Canyon!
Wir wollten einen KLEINEN Abstecher über Page und Lake Powell machen. Leider ist jedoch die Route 89 nach Süden nach einem Erdrutsch völlig verworfen und zerstört worden, so dass wir gut 100 Meilen Umweg in Kauf nehmen mußten - so viele Straßen durch die Wüste gibt's ja nicht. Ich sage Euch: Arizona ist wirklich Wüste, inkl. Sanddünen zwischen den Felsen und den klassischen, herumkullernden, toten Gebüschen. Und der Wind ist nicht nur Wind - es herrschte ein Sturm par Excellence...
 Demnach gibt es auch nur ein paar wenige Fotos von der Strecke und dem Lake Powell.
(Bitte auf den Titel des Posts klicken um die Bilder an zu schauen!)